12.4. & 26.4.24

Projekt Sprache und Gewalt 

Online-Diskussion

Sprachliche Machtstrukturen und soziale Ungleichheit durch Sprache

Mit Rosemarie Brucher und Stefan Krammer, moderiert von Paulina Schmid-Schutti


Rosemarie Brucher spricht im ersten Gespräch über Formen der Gewalt in / mit / durch Sprache bei Elfriede Jelinek. Stefan Krammer führt in seinem Respons das Gespräch von Rosemarie Brucher weiter und benennt seine Sichtweise auf sprachliche Machtstrukturen und soziale Ungleichheit bei Elfriede Jelinek.

Das Statement ist Teil des im Frühjahr 2024 gestarteten Forschungsschwerpunkt Sprache und Gewalt, der sich der sprachlichen Marginalisierung, Ausgrenzung und Unterdrückung von Frauen und anderen Personengruppen in zunehmend antidemokratischen, autokratischen und totalitären Systemen widmet. 



Rosemarie Brucher studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Germanistik und Komparatistik an den Universitäten Wien und Leipzig. Seit 2018 als Assistenzprofessorin am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz beschäftigt, das sie auch stellvertretend leitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Performance Art, Subjekt- und Differenztheorie sowie Gender Studies. Seit 2019 ist sie Vizerektorin der MUK.


Stefan Krammer studierte Deutsche Philologie, Mathematik und eine Fächerkombination aus Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur an der Universität Wien bzw. TU Wien wie auch an der Universität Lancaster. Er ist Leiter des Fachdidaktischen Zentrums Deutsch und des Forschungsverbunds Geschichte und Theorie der Biographie sowie Vorsitzender des Senats der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Literatur- und Mediendidaktik, Politik und Literatur sowie Gender (insbes. Männlichkeitsforschung).