22.1.2020, Leibnitz Universität Hannover (Deutschland)

FORSCHUNGSKOLLOQUIUM

Österreichische Autorinnen zwischen "Wahnwitz", poetischer Kunstform und subversiver Kritik (Mayröcker - Streeruwitz - Jelinek)

veranstaltet von der Leibnitz Universität Hannover
in Kooperation mit dem
Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek


Das Kolloquium widmete sich den Parallelen und Differenzen in den poetischen Konzepten der österreichischen Autorinnen Elfriede Jelinek, Friederike Mayröcker und Marlene Streeruwitz.
Ausgehend von motivischen, stilistischen und rhetorischen Aspekten waren die (Selbst)-Reflexionen über Sprache, Schrift und Medialität sowie die Medienwechsel und die Überschreitungen von Gattungsgrenzen in den Werken der drei Autorinnen (etwa in Essays, Poetikvorlesungen, Romanen und Theatertexten) zentrale Themen der Vorträge und Diskussionen.

Schwerpunktmäßig behandelt wurden etwa Mayröckers „widersetzliche Benennung der Welt“, Jelineks theaterästhetische Essays und Streeruwitzʼ „Poetik des Politischen“, insbesondere in ihrem Roman Flammenwand.

Am 22.1.2020 hielt Christian Schenkermayr im Rahmen des Kolloquiums den Vortrag Preislisten der Macht? Zu Verfahren subversiver Sprachkomik in ausgewählten Theatertexten von Elfriede Jelinek und Marlene Streeruwitz, in dem das Spannungsfeld von Komik und Subversion anhand der Parallelen und Unterschiede sprachkomischer Techniken in den Theatertexten Burgtheater (Posse mit Gesang) und Raststätte oder Sie machens alle von Elfriede Jelinek sowie New York. New York und Waikiki Beach von Marlene Streeruwitz analysiert wurde.

Genauere Informationen zum Kolloquium finden Sie hier.
Das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link.

Christian Schenkermayr bei seinem Vortrag